Gesellschaft

2019 war überschattet von rechtem Terror. Und 2020 scheint sich nahtlos anzuschließen, wie Angriffe auf Politiker auf allen Ebenen zeigen.

Heue beginnt die Rückrunde der Bundesliga. Sportlich ist sie so spannend, wie lange nicht. Doch es wird immer schwieriger sich mit dem durchkapitalisierten Geschäft zu identifizieren. Zeit für eine Vision: Die gemeinwohlorientierte Bundesliga.

Das Unwort des Jahres ist “Klimahysterie”. Die Jury hat damit einen Volltreffer gelandet. Denn er unterminiert wissenschaftliche Erkenntnisse und offenbart sexistische Stereotype.

Der Aufschrei war groß, als Donald Trump den Abzug der amerikanischen Truppen aus Syrien ankündigte. In nicht einmal einem Tag schuf der türkische Präsident Recep Tayip Erdoğan Fakten. Zwischen die Fronten geraten dabei die Kurden. Das Versagen des Westens macht sie zu Verlierern. Ein Gastbeitrag von Kamiran Issa, Vorsitzender des kurdischen Vereins „Verein zur Förderung ethnischer Minderheiten e.V.“ in München.

Deutschland ist eins. Doch Ost und West existieren weiter. Auch im Berliner Blätterwald. Grund genug sich einmal die auflagenstärksten Tageszeitungen der Hauptstadt näher anzuschauen. Wie berichten die Ost- und die Westzeitung zum Jubiläum?

Die CDU durchlebt gerade eine schwere Zeit. Fragen nach der Führung, der Richtung und Landesverbände, die eigene Wege gehen, belasten das Binnenklima. So manch einer fühlt sich da an den Koalitionspartner erinnert.

Kevin Kühnert, Deutsche Wohnen enteignen: Wie lange nicht mehr, wurde in diesem Jahr eine Debatte um das Eigentum geführt. Es ist eine Debatte zur rechten Zeit. Denn sie wird geführt in einer Rechten-Zeit. Nie war es so wichtig, sich über Eigentum und Solidarität Gedanken zu machen.

Die Zeit, in denen ausführlich über sexuelle Übergriffe im Zuge der #MeToo-Debatte gesprochen wurde, scheint bereits wieder vorbei. Ein Fehler. Neue Untersuchungen werfen nun ein neues Schlaglicht. Was, wenn nicht die Mächtigeren, sondern die Schutzbefohlen übergriffig werden?

Lange wurde um ein Klimapaket gerungen. Nun ist es da, zufrieden ist aber niemand. Den einen geht es nicht weit genug, den anderen ist es zu extrem. Um zu verstehen, warum sich die Koalition so schwer tat, lohnt sich ein Blick zurück auf die Entstehung.

Während die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg sich in Deutschland weitgehend außerhalb der breiteren öffentlichen Wahrnehmung abspielt hat er sich als “Grooter Vorlog”, also “Großer Krieg”, tief in das kollektive Gedächtnis Flanderns eingegraben. Belgien gedenkt des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren.